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GEBET UM DIE SELIGSPRECHUNG VON
MUTTER ALFONS MARIA EPPINGER

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Gründerin der Kongregation der Schwestern vom Göttlichen Erlöser

 

Herr, unser Gott,
von Kindheit an hast du Mutter Alfons Maria die Gnade geschenkt, sich vom Geheimnis des Kreuzes ergreifen zu lassen. Sie hat darin deine barmherzige Liebe entdeckt, mit der du alle Menschen liebst.
Auf deine Anregung hin hat sie eine Kongregation gegründet, durch deren Dienst deine Liebe all den Menschen bekannt werden sollte, die an Leib und Seele leiden.
Durch die Eucharistie hast du ihr die Kraft geschenkt, so am Werk der Erlösung teilzunehmen.
Wecke in uns die Bereitschaft, dass wir uns wie sie durch die Liebe Christi, des Erlösers wandeln lassen, damit unser Leben allen, denen wir begegnen, davon Zeugnis gibt.
Auf ihre Füsprache erhöre mein/unser Gebet ............. und wenn es deinem Willen entspricht, schenke uns die Gnade, daß wir Mutter Alfons Maria bald als Selige verehren dürfen.
Darum bitten wir dich durch Jesus Christus, unseren Erlöser. Amen.

 

Gebetsempfehlungen und Erhörungen bitte an diese Anschrift melden:

Postulazione M. A.M.
Via del Casale Piombino,14
I-00135 ROMA
e-mail: postulazionemam@libero.it

Imprimatur:
Straßburg, am 2. Juni 2004
+  Msgr. Joseph  Doré
Erzbischof von Straßburg
                     

Geistliche Erfahrung

Elisabeth Eppinger
wird am 09. September 1814 in Bad Niederbronn, im nördlichen Elsass, als erstes Kind kleiner Bauern geboren, zehn Geschwister folgen. Das Mädchen wächst in den einfachen Verhältnissen seiner Familie, seiner Pfarrei, seiner Marktgemeinde auf und wird in jungen Jahren von verschiedenen Krankheiten heimgesucht. Elisabeth – von starker Persönlichkeit und großer spiritueller Sensibilität – möchte vor allem Gott kennen lernen, ihn lieben und ihm gefallen.
In den Jahren ihrer Krankheit macht Elisabeth eine starke spirituelle Erfahrung. Um das Jahr 1846 wird ihr Vertrautsein mit Gott in ihrer Umgebung bekannt.
Johann David Reichard, seit 1823 kath. Pfarrer in Niederbronn, ist der unmittelbare Zeuge aller Vorgänge. Überrascht, was sich während ihrer Krankheit zeigt, weiß er sich gehalten, seinen Bischof davon in Kenntnis zu setzen.
Andreas Räß, von 1842 bis 1887 Bischof von Straßburg, interessiert sich für alles, was Elisabeth betrifft. Er kommt im Juli 1848 selbst nach Niederbronn und ist überzeugt, dass diese junge Frau zu etwas Besonderem ausersehen ist.
Hingezogen zur Betrachtung Jesu, seines Lebens und Leidens, entdeckt Elisabeth, wie sehr Gott alle Menschen liebt. Nach ihrer eigenen Erfahrung weiß sie, dass das Leid ein Hindernis sein kann, dieser Liebe zu begegnen. Sie fühlt sich daher gedrängt, sich Gott zu weihen, den Menschen in ihren körperlichen und seelischen Nöten zu helfen.
Diese Erfahrung, von der Elizabeth erfasst ist, wird zum Fundament ihres Werkes. Im Laufe des Jahres 1848 kommt sie zu der Erkenntnis, dass sie mit Hilfe ihres Heimatpfarrers eine Ordensgemeinschaft gründen soll. Aus einem tiefen Glauben heraus setzt sich Reichard für dieses Projekt ein, das auch der Bischof approbiert.

Gründung

Im Kontext der sozialpolitischen Umwälzungen des 19. Jahrhunderts die Liebe Gottes erfahren lassen, das bedeutet, das eben einsetzen, um auf das Verlangen der Menschen nach Anerkennung und Würde, nach Frieden und Glück einzugehen. Viele Ordensgründungen dieser Zeit verfolgen diese Absicht.

Das gilt auch für die erste Gemeinschaft von Elisabeth Eppinger mit mehreren jungen Frauen in Niederbronn (am 28. August 1849). Die Ausrichtung in den Diensten der Ordensgemeinschaft zeigt sich bereits in den ersten Einsätzen der Schwestern: Pflege der armen Kranken in ihren Häusern, Verfügbarkeit für alle, unabhängig von sozialen Verhältnissen und religiöser Zugehörigkeit. Elisabeth Eppinger, nun Mutter Alfons Maria genannt, wird die erste Generaloberin.
Auf Anfragen von Pfarreien und Gemeinden entstehen neue Gemeinschaften: in Frankreich, Deutschland, Österreich, Ungarn. Die Ordensgemeinschaft öffnet sich für eine zunehmende Vielfalt an Lebensverhältnissen, Kulturen, Bedürfnissen.
Im Laufe von 18 Jahren werden junge Frauen aus verschiedenen Ländern von Mutter Alfons Marias tiefer Sehnsucht angesteckt, allen Menschen die Liebe Christi erfahren zu lassen durch vielfältige Dienste, die das Leid mindern und Hoffnung schenken. Die Sendung der „Schwestern vom Göttlichen Erlöser“ wird 1866 von der Kirche bestätigt.

Im Juli 1867 sterben Pfarrer Reichard und Mutter Alfons Maria innerhalb weniger Tage. Das Zeugnis von Mutter Alfons Maria bleibt – Frucht der Gnade in einem für die Liebe Gottes verfügbaren Herzen.

 

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